Trump-Besuch in China: Europa droht außen vor zu bleiben
Trumps China-Besuch und bilaterale Abkommen könnten Europa im globalen Handel isolieren, warnen Experten.
US-Präsident Trump hat nach einem Staatsbesuch China verlassen. Er sprach von mehreren Vereinbarungen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping, deren Details noch nicht vollständig bekannt sind.
Die bilateralen Gespräche zwischen den USA und China könnten weitreichende globale Handels- und Wirtschaftsbeziehungen neu definieren. Für europäische Unternehmen und die deutsche Exportwirtschaft birgt dies Risiken, da ihre Interessen möglicherweise unberücksichtigt bleiben.
Der jüngste Besuch von US-Präsident Trump in China unterstreicht die zunehmende Tendenz zu bilateralen Abkommen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Diese Entwicklung könnte die multilaterale Handelsordnung schwächen und Europa in eine schwierige Position bringen. Experten wie der IW-Chef warnen davor, dass europäische Akteure bei der Gestaltung neuer globaler Wirtschaftsbeziehungen zunehmend an Einfluss verlieren könnten. Dies erfordert eine proaktive Strategie Europas, um nicht zwischen den Machtblöcken zerrieben zu werden und eigene wirtschaftliche Interessen zu wahren.