Mittwoch, 13. Mai 2026
Startseite/International
Top-Story

Trump in China: Iran-Konflikt überschattet Handelsbeziehungen

US-Präsident Trump besucht China, um inmitten des Iran-Konflikts und der Hormus-Krise die Handelsbeziehungen zu stabilisieren.

SZ – Deutschland·13. Mai 2026, 07:53 Uhr·vor etwa 3 Stunden·Relevanz: 85%
Was passiert ist

US-Präsident Donald Trump ist erstmals seit acht Jahren zu einem Staatsbesuch in China eingetroffen. Die Reise findet vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen im Nahen Osten statt, insbesondere nach einem iranischen Angriff auf Öltanker in der Straße von Hormus.

Warum das wichtig ist

China ist der größte Abnehmer iranischen Öls und hat ein starkes Interesse an der Stabilität der globalen Energieversorgung sowie an freien Seewegen. Eine Eskalation des Konflikts könnte die Ölpreise massiv beeinflussen und die Lieferketten für deutsche und europäische Unternehmen empfindlich stören.

Einordnung

Der Besuch Trumps in China ist von entscheidender Bedeutung, da beide Großmächte nicht nur in Handelsfragen, sondern auch in geopolitischen Krisen wie dem Iran-Konflikt eng miteinander verknüpft sind. Chinas Haltung zur Straße von Hormus und seine Rolle als wichtiger Handelspartner des Iran könnten maßgeblich zur Deeskalation oder Eskalation beitragen. Für die Weltwirtschaft und insbesondere für exportorientierte Nationen wie Deutschland ist eine gemeinsame Linie der USA und Chinas zur Sicherung der internationalen Schifffahrt und zur Eindämmung regionaler Konflikte von höchster Relevanz, um weitere Unsicherheiten für Unternehmen und Investitionen zu vermeiden.