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Trump plant Aufhebung der Whisky-Zölle nach Königsbesuch

Donald Trump plant, nach dem Besuch König Charles' III. US-Zölle auf schottischen und irischen Whisky aufzuheben, was die Wirtschaft entlasten könnte.

Handelsblatt – Wirtschaft·1. Mai 2026, 07:52 Uhr·vor etwa 3 Stunden·Relevanz: 96%
Was passiert ist

Nach dem Besuch von König Charles III. in den USA kündigte der ehemalige Präsident Donald Trump an, die Zölle auf schottischen und irischen Whisky aufzuheben. Diese Maßnahme wird als Geste der Wertschätzung für das Königshaus und zur Stärkung der Handelsbeziehungen interpretiert. Die Ankündigung erfolgte kurz nach dem diplomatisch sensiblen Treffen.

Warum das wichtig ist

Die angedachte Zollaufhebung könnte eine erhebliche Entlastung für europäische Whiskyproduzenten bedeuten und den Export in die USA erleichtern. Für amerikanische Importeure und Konsumenten würde dies potenziell niedrigere Preise und eine größere Verfügbarkeit bedeuten. Sie sendet zudem ein Signal für die zukünftige Handelspolitik der USA, sollte Trump erneut ins Amt gewählt werden.

Einordnung

Die mögliche Aufhebung der Whisky-Zölle durch Donald Trump, sollte er wieder Präsident werden, ist ein bemerkenswertes Zeichen diplomatischer Flexibilität und ökonomischer Kalkulation. Während die Geste gegenüber dem britischen Königshaus vordergründig als persönliche Anerkennung erscheint, hätte sie konkrete wirtschaftliche Auswirkungen. Sie würde nicht nur die betroffenen Branchen in Schottland und Irland stärken, sondern auch die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Europa potenziell entspannen, die unter früheren Zollstreitigkeiten gelitten haben. Für US-Unternehmen, die europäische Spirituosen importieren, und für den Endverbraucher könnte dies eine willkommene Marktbereinigung darstellen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Ankündigung im Falle einer Präsidentschaft Trumps tatsächlich umgesetzt wird und welche weiteren handelspolitischen Schritte folgen würden.