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KI und Arbeitsmarkt: ETH-Experten sehen steigenden Bedarf an IT-Fachkräften

ETH-Experten sehen trotz KI einen steigenden Bedarf an IT-Fachkräften und relativieren Ängste vor Jobverlusten.

NZZ – Wirtschaft·29. April 2026, 03:30 Uhr·vor etwa 6 Stunden·Relevanz: 99%
Was passiert ist

Zwei Informatikexperten der ETH Zürich haben sich in einem Interview zur Zukunft der Informatik-Jobs im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz geäußert. Sie ordnen die Debatte zwischen Hype und Alarmismus ein und beleuchten die Grenzen der KI. Dabei betonen sie, dass die Superintelligenz noch ferne Zukunftsmusik ist.

Warum das wichtig ist

Diese Einschätzung ist von großer Bedeutung für Unternehmen und Fachkräfte, da sie Orientierung in der aktuellen Diskussion um den Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt bietet. Sie kann helfen, Investitionsentscheidungen und berufliche Weiterbildungsstrategien zu fundieren. Für den Mittelstand bedeutet dies eine realistische Einschätzung der Herausforderungen und Chancen durch neue Technologien.

Einordnung

Die Aussagen der ETH-Experten relativieren die weit verbreitete Angst vor einem massiven Jobverlust durch Künstliche Intelligenz. Stattdessen zeichnet sich ein Bild ab, das einen erhöhten Bedarf an qualifizierten IT-Fachkräften prognostiziert, die KI-Systeme entwickeln, implementieren und warten können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit für Bildungseinrichtungen und Unternehmen, in die Weiterbildung und Umschulung von Arbeitskräften zu investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die realistische Einschätzung der KI-Grenzen hilft zudem, überzogene Erwartungen zu dämpfen und sich auf die tatsächlichen Potenziale zu konzentrieren.