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Soll marodes Torfwerk zum Museum umgebaut werden
04.02.2011 22:17:21
Vor kurzem fand die Mitgliederversammlung der ÜPW Ainring statt.
1. Vorsitzender Martin Weber begrüßte dazu nicht nur zahlreiche Mitglieder sondern auch die Gemeinde- und Kreisräte der ÜPW Ainring. Neben dem Bericht des Vorstandes erläuterte auch der Fraktionsvorsitzende im Ainringer Gemeinderat, Herbert Meigel, die aktuellen Themen in diesem Gremium. Rudi Zeif informierte die Mitglieder über die Arbeit der ÜPW im Landkreis. Im Anschluss daran wurde rege über verschiedene Punkte diskutiert. Unter anderem auch über die weitere Nutzung des maroden Torfwerkes Adelstetten sowie über die künftige Nutzung des derzeitigen Feuerwehrhauses in Ainring.

„Es freut mich, die verschiedenen Mandatsträger der ÜPW Ainring begrüßen zu dürfen. Ganz besonders darf ich unseren „Altbürgermeister“ Hans Waldhutter willkommen heißen“ mit diesen Worten eröffnete der 1. Vorstand Martin Weber die Versammlung. Nach dem Gedenken an das vor kurzem verstorbene, langjährige Mitglied Mathias Plößl folgte der Tätigkeitsbericht des Vereinsvorstandes. Er ging dabei auf die verschiedenen Aktivitäten im letzten Jahr ein. So erinnerte er an die durchgeführten „Bürgerstammtische“ bei dem unter anderem der Haushalt der Gemeinde, aber auch die Investitionen ins Haus der Kultur, in das Haus des Kindes, in den Ainringer Dorfpark, sowie der Ankauf des neues Feuerwehrhauses besprochen wurde. Auch die demographische Entwicklung der Gemeinde stand auf der Tagesordnung. Ebenso die Unterstützung von Klein- und Mittelbetrieben bei der Ansiedlung im Gemeindegebiet.
Auf einen weiteren, wichtigen Bereich aus der Arbeit der ÜPW Ainring ging Martin Weber zum Schluss seiner Ausführungen ein: „Das Thema Baulandausweisung und die Diskussion über Möglichkeiten, wie junge Familien unterstützt werden können, sich ein bezahlbares Eigenheim zu leisten, kam im Gemeinderat Anfang 2010 nur sehr zögerlich in Gang. Durch Maßnahmen der umliegenden Gemeinden in der Ausweisung von Bauland für Einheimische und nicht zuletzt wegen des Antrages der ÜPW in der Bürgerversammlung 2009 zur Schaffung von Bauland für Einheimische, welcher im Übrigen nie behandelt wurde, sah sich der Bürgermeister durch den auf ihn wirkenden Druck dazu veranlasst, in diesem Thema aktiv zu werden.
Mit der Veranstaltung „Wie viel Baulandausweisung verträgt Feldkirchen ?“ haben wir zur Meinungsfindung beigetragen“.
Nach dem Kassenbericht von Willi Wiesbacher und dem Bericht der Kassenprüfer folgte die einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft.
Als Fraktionssprecher der ÜPW Ainring informierte Herbert Meigel die Anwesenden über die Tätigkeit im Gemeinderat. Er ging dabei nochmals auf die Themen „Haushalt 2010, Bodenflächenbewirtschaftung, Entwurfsplanung des Masterplanes sowie die verschiedenen Investitionsschwerpunkte ein.
Zum Brennpunkt „Westtangente“ bemerkte er: „ Wegen der Planung einer künftigen Westtangente ist zur Zeit ein Arbeitskreis mit Vertretern von allen betroffenen Gemeinden und dem Landratsamt eingesetzt. Dabei soll die geplante Trassenführung abgestimmt werden. Scheinbar stehen aber die benötigten Finanzmittel in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung. Deshalb entsteht der Eindruck, dass es ein stilles Abkommen zischen den einzelnen Bürgermeistern gibt, hier nichts zu tun. Wir wollen diese Situation aber nicht hinnehmen und versuchen eine Lösung für die Beteiligten zu finden.“

„ Ich meine, dass im Bereich Kultur vieles im letzten Jahr geschehen ist. Für existenzielle Grundsicherung wird zu wenig getan. So wird die Sicherung des Trinkwassers nicht in Angriff genommen, ein dritter Brunnen ist deshalb schnellstmöglich ins Auge zu fassen. Den maroden Kanälen in Mitterfelden wird seit dem Wegfall der Brunnen in Hausmoning keine Bedeutung mehr zugemessen: Die problematische Einmündung in Hausmoning wird keiner zugeführt, dem von Martin Strobl beantragten Kreisverkehr an der BGL 18 und an der Salzburgerstraße wird keine Bedeutung zugemessen. Keine Fortschritte gibt es außerdem bei den ausweisbaren Flächen im Norden der Kirchenwegstrasse, nähe der Firma Haslauer und östlich der Heubergstraße. Neben der Kultur gäbe es viel zu tun, das angepackt werden sollte, aber es ist scheinbar nicht so publikumswirksam. Auch hier werden wir in den kommenden Monaten die Finger in die Wunden legen, das ist jetzt die Aufgabe der ÜPW „ mit diesen klaren Aussagen beendete Herbert Meigel seinen Rechenschaftsbericht.

Rudi Zeif informierte über die Arbeit der Ainringer Kreisräte. Er erwähnte dabei diverse Baumaßnahmen wie den Umbau der Rodelbahn am Königsee, die Investitionen an der Realschule und Berufschule in Freilassing sowie die geplanten Baumaßnahmen an den Gymnasien Laufen und Bad Reichenhall. Auch über den Ausbau an der Kreisstrasse BGL 12 bei Rückstetten wurden die Anwesenden informiert.
In Abwesenheit für den erkrankten Martin Strobl stellte Martin Weber den neuen Internetauftritt sowohl der Ainringer ÜPW als auch der Freien Wähler im Landkreis vor. Er berichtete über die verschiedensten Neuerungen und Vorteile, die sich durch den Auftritt ergeben. Beim letzten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wandte sich Gemeinderat Hans Galler mit verschiedenen Fragen an die Mitglieder. Wichtig war ihm dabei eine breite Meinungsfindung. „Es gibt scheinbar Bestrebungen, dass alte Torfwerk in Adelstetten mit erheblicher finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde umzuwidmen. Dabei „geistern“ Schlagworte wie „Torfmuseum“ oder eine ähnliche Nutzungen umher. Bei der anschließenden Diskussion war eine klare Linie deutlich erkennbar. Fast einstimmig sprachen sich die Anwesenden dagegen aus, einen unter Umständen erheblichen Betrag für den Erwerb oder die Unterstützung beim Erwerb zu investieren. Auch bei der Frage nach der künftigen Nutzung des derzeitigen Feuerwehrhauses kam es zu einer regen Diskussion. „Mit erheblichem Aufwand hat die Gemeinde durch den Kauf des ehemaligen Minimal-Gebäudes im Mitterfeldner Gewerbegebiet in die Zukunft unserer Feuerwehr investiert. Deshalb sollte versucht werden, dass derzeit noch bestehende Gebäude in einer hervorragenden Lage im Herzen von Ainring nach dem Ausbau und Umzug durch die Feuerwehr an Firmen oder Privatpersonen entsprechend „gewinnbringend“ zu veräußern oder zu vermieten.“ so die einhellige Meinung aus der Versammlung.
In diesem Zusammenhang informierte Rudi Zeif auch noch über die noch nicht gelöste Zufahrtsproblematik beim künftigen Feuerwehrhaus. Dies hat auch die Regierung von Oberbayern in einer Stellungnahme erkannt.
Martin Weber beendete die Mitgliederversammlung mit einem Ausblick auf die kommenden Termine auf Gemeinde- und Kreisebene und bat die Anwesenden um rege Unterstützung der ÜPW Arbeit.

veröffentlicht von kurt wiesbacher


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