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SEIT FAST 50 JAHREN IN CONVERSE ALL STARS UNTERWEGS
26.04.2010 21:55:11


Markus Padtberg im Gespräch mit Egon Homm,
dem ehemaligen Basketball-Bundesligaspieler des VfL Osnabrück
- 'Vorschau' zum Interview -


Die Bilanz per 31. Dezember 1970, kurz vor dem vierundzwanzigsten Geburtstag, also vor dem Eintritt in das perfekte Basketballeralter: 1969 mit dem VfL Osnabrück Deutscher Basketball-Meister; bereits 1967 Sieger im ersten Pokalwettbewerb des Deutschen Basketball Bundes (DBB); insgesamt sechs 'große Finals', von in vier Bundesligaspielzeiten acht möglichen persönlichen Endspielchancen, in den beiden wichtigsten DBB-Wettbewerben gespielt; langjährige Trainingsgemeinschaft mit einigen der leistungs- und wirkungsstärksten Erstligabasketballer, eine gute Kameradschaft im VfL-Team, stets eine tolle Stimmung; ...; viele Jahre, seit Ende 1963, ambitionierter Nationalspieler des DBB, in dieser Zeit immer wieder mit einer Reihe der besten europäischen Basketballer der damaligen Zeit zusammen auf dem Parkett, in FIBA-Europapokalspielen, zum Beispiel gegen damals führende europäische Spitzenteams wie Slavia Prag oder Panathinaikos Athen oder mit einer der Nationalmannschaften des DBB Länderspiele gegen die ehemalige UDSSR, Türkei, das frühere Jugoslawien, Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien und auch Israel sowie Nationalmannschaften zahlreicher anderer internationaler Basketballverbände, auch außerhalb Europas; ...; damals noch internationale Jugendturniere auf knallhartem Holzpflaster in den Basketballhallen der Warschauer-Pakt-Staaten oder auf rauem Betonboden in riesigen Markthallen südeuropäischer Länder gespielt; ...; Zwangsaufenthalt in Prag, nach Ausreiseverbot aus der ehemaligen CSSR an der Grenze zur DDR, und danach, zurück in Osnabrück, Vernehmung durch den Staatsschutz; im Alter von siebzehn Jahren, also noch als jugendlicher Spieler, Einsätze im Erstligateam des VfL und mit neunzehn Jahren dann Stammspieler im zukünftigen Meisterteam; bevor Klaus Weinand das VfL-Erstligateam im Jahr 1964 verstärkte, bereits Jugend-Nationalspieler des DBB; dann unter anderem im April 1966 als Jugend-Nationalspieler Teilnehmer am 3. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim (AST) und 1966 mit der Jugendauswahl des Niedersächsischen Basketballverbandes (NBV), zusammen mit dem späteren VfL-Bundesligaspieler Günter Kollmann aus Quakenbrück, Gewinner des Deutschen Jugendpokals im Endspiel gegen die Auswahl des Hessischen Basketball Verbandes (HBV); ...; seit 1968 und bis zuletzt Mitglied des vierzigköpfigen Spielerkaders für die Olympischen Sommerspiele 1972 in München; ...; die berufliche Karriere entwickelte sich wie geplant; keine Verletzungen und eigentlich keine anderen Probleme, die einen Rückzug vom Leistungssport hätten geboten erscheinen lassen, auch deshalb nicht, weil der monatliche 'Scheck' der Deutschen Sporthilfe stets pünktlich kam.

Trotzdem oder gerade deshalb entschied sich der in Osnabrück geborene Basketball-Bundesligaspieler des VfL Osnabrück im Mai 1970 zum Ende des gleichen Jahres, nach Abschluss der Bundesligahinrunde, die Basketballkarriere ausklingen zu lassen und Osnabrück zu verlassen. Eine radikale, sehr zielgerichtete Änderung seines bisherigen Lebens folgte.

Um auf Top-Niveau in vier Bundesligaspielzeiten äußerst erfolgreich zu sein, muss der Basketballsport für den Bundesligaspieler mehr als ein Freizeithobby gewesen sein? Um dazu einiges aus dem Leben des begeisterten Osnabrücker Basketballers zu erfahren und um zu verstehen, warum ein erfolgreicher Spitzensportler sich mit dreiundzwanzig Jahren, kurz nachdem er mit der A-Nationalmannschaft in Thessaloniki das Qualifikationsturnier für die 16. FIBA-Europameisterschaft, 1969 in Genua, u.a. zusammen mit neun Nationalspielern, die dann im Sommer 1972 in München zur Olympiamannschaft des DBB gehörten, gespielt hatte, neu orientierte, unterhielt sich Markus Padtberg am 10. Januar 2009 in Strasbourg und am 19. April in Baden-Baden mit dem ehemaligen Bundesligaspieler. Dann noch einmal am 15. August 2009 in Ludwigsburg, um einige aktuelle Ereignisse in der Welt des internationalen Basketballsports zu berücksichtigen. Besonders, um zeitnah die Chance zu diskutieren, die NBA-Professional Dirk Nowitzki vielleicht hat, in der kommenden NBA-Saison, 2009/10, mit den Dallas Mavericks seinen ersten, lang ersehnten Titel zu gewinnen, um erneut aus einem Traum Realität werden zu lassen.

Aber auch, um die Berichterstattung in verschiedenen Osnabrücker Medien im Zusammenhang mit dem Ehemaligentreffen der VfL-Basketballabteilung im April 2009 – Ist die „Norddeutsche Meisterschaft 1959“ nur ein flotter Zeitungstitel (NOZ und ON-Live, April 2009)? Gab es 1967/68 und 1968/69 beim VfL-Meisterteam wirklich einen „Jogi“ hinter dem Head Coach Dr. Miroslav Kriz an der Linie (ON-Live, April 2009)? Wie viele „Oberschüler“ vom Osnabrücker EMA-Gymnasium gehörten denn tatsächlich zu den Bundesligateams des VfL und wer sollte das gewesen sein (NOZ, 25. April 2009)? Warum die Mehrheit der Spieler des 69er Meisterteams am 25. April 2009 im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses und danach im VIP-Bereich der VfL-Arena nicht anwesend war (ON-Live, April 2009)? Wann spielten die Nationalspieler Volker Jarré und Rolf Dieter tatsächlich für den VfL (NOZ, 25. April 2009)? – zu erhellen sowie wenn nötig, zu widersprechen und richtig zu stellen bzw. um für einige Rätsel, die vor allem in Verbindung mit dem damaligen Niedergang des Bundesliga-Basketballs in Osnabrück zwischenzeitlich offensichtlich entstanden sind, eine Lösung aus erster Hand zu bieten.

Egon Homm hat im Interview dem Autor auch Fragen beantwortet, die sich um das Geheimnis der Nutzung seiner Chuck Taylor All Stars, früher auf dem nationalen und internationalen Basketballparkett, heute auf Sand, Pflaster und Asphalt dieser Welt, aufdrängen. Damals hoch oder flach? 1970 immer noch 'Bückware' in der BRD! Heute Sport-, Kult- oder Lifestyleschuh? ... Ein einzigartiger Schuh, der den Basketballer nun schon seit fast fünfzig Jahren begleitet.

Im Interviewgespräch diskutiert der Diplom-Betriebswirt mit dem Autor und stellt fest, dass seit Jahren für zahlreiche Osnabrücker Basketballer 'das Schönste' an ihrer Heimatstadt die Straße nach Quakenbrück, ins Artland, ist. Auch denkt er wehmütig darüber nach, so seine Analyse, dass es Mitte der 70er Jahre eine sinnlose Entscheidung des damaligen Präsidiums des VfL Osnabrück war, den Spielern des äußerst erfolgreichen VfL-Meisterteams in der Basketball-Bundesliga, die Botschafter der Friedensstadt Osnabrück in den Staaten Europas, auch hinter dem Eisernen Vorhang, die Unterstützung zu entziehen und damit gleichzeitig den Niedergang der Basketballhochburg Osnabrück insgesamt einzuleiten. Der Stadt Osnabrück ging damit ein ’hochkarätiger Solitär’ unwiederbringlich verloren. Noch heute meint er, dass die damals verantwortlichen Persönlichkeiten in Politik, der Kultur und vor allem der Wirtschaft versagt bzw. ihrer Stadt Osnabrück einen besonders schlechten Dienst, nicht nur einen Bärendienst, erwiesen haben. Angemessen wäre es gewesen, dafür zu sorgen, dass ein allgemein wirkender Mechanismus von allgegenwärtigen Eigeninteressen keine vernichtende, finale Wirkung hätte erzielen können. Neben dem VfL-Fußball, der bis heute nicht richtig ’zum Fliegen gekommen’ ist und der Osnabrücker Wirtschaft im Sinne von externer Kommunikation in Europa wenig Nutzen bietet, wäre weiterhin Platz für die Bundesliga-Basketballer in Osnabrück gewesen. Es fehlten damals Politiker und Unternehmer, die im Sinne eines gemeinsamen Interesses Sorge dafür getragen hätten, dass für den Verbleib in der Basketball-Bundesliga eine geeignete Strategie, im Sinne einer mittelfristigen Planung, entwickelt, verabschiedet und dann durch kompetente, allseits akzeptierte Persönlichkeiten umgesetzt worden wäre – im Interesse der Stadt bzw. deren Bürger und den auf europäische Märkte hin ausgerichteten Wirtschaftsunternehmen in der Region.

Dabei nimmt er die für die Leitung der VfL-Basketballabteilung und die Betreuung der VfL-Bundesligamannschaft damals verantwortlichen Basketballkameraden von seiner gut begründeten Kritik nicht aus und ordnet Verantwortung klar zu. Das 'Erbe' von Oberstudienrat Werner Henke (†), in den 50er Jahren einer der Initiatoren des Basketballsports in Osnabrück, wurde auf eine nicht zu akzeptierende Art und Weise leichtfertig vertan.

Dem VfL Osnabrück bzw. seinem jeweiligen Präsidium als Organ fällt es in der Rückschau offensichtlich schwer, sich an den Kreis der erfolgreichsten Sportler, die je als Repräsentanten des VfL, damit auch des Wirtschaftsstandorts Osnabrücker Land, über Jahre regelmäßig irgendwo in Europa aufgelaufen sind, zu erinnern und ihre besonders herausragenden sportlichen Leistungen angemessen zu würdigen. Der ehemalige VfLer meint, dass es Mitte der 70er Jahre 'grob unsportlich' war, als seinen früheren Teamkameraden vom damaligen VfL-Präsidenten Piepenbrock jr. ’der Stuhl vor die Tür gestellt wurde’ und stellt ausdrücklich fest, dass dieser symbolisch dort, vor der Tür des VfL, heute noch immer steht.

Egon Homm, dem ehemaligen Manager der Darmstädter Software AG, der seinen Lebensmittelpunkt derzeit in Stuttgart hat, haben im Laufe der Jahre viele Einladungen zu Events, wie zum Beispiel Prominentenfußballspiele oder Sportpressefeste, erreicht. Eine Einladung aus Osnabrück war in den fast vier Jahrzehnten noch nie dabei.

Der Autor führte das Interview, weil es speziell unter den zahlreichen Freunden des Basketballsports in Deutschland - besonders im Osnabrücker Land, an den Schulen und in den Vereinen, unter den Zuschauern und Fans, bundesweit bei den Spielerinnen und Spielern, Trainern, Teammanagern und Betreuern, Schieds- und Kampfrichtern sowie Verbandsfunktionären, ohne die der Spielbetrieb in der Bundesliga damals nicht so gut funktioniert hätte, aber auch besonders bei den ehemaligen Spitzenspielern des DBB, aber ebenso bei den Spitzenspielern bzw. Basketballfreunden der ehemaligen DDR, und den heutigen deutschen Basketballprofessionals im In- und Ausland - ein reges Interesse an der Historie des deutschen Basketballsports sowie den ehemaligen Spitzenteams und deren Protagonisten gibt. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit den Karrieren der Top-Spieler, dieser politisch und kulturell überaus bewegten Zeit der 60er Jahre. Das Interview liefert zahlreiche interessante Fakten bzw. Informationen, die auch Insidern kaum bekannt sind.

Gegen Ende dieser Dekade begann eine bis heute andauernde Epoche, in der sich unter anderem Einstellungen und Haltungen der Bürger in Deutschland sowie deren Lebensstile, auch im Sinne einer gesellschaftlich weit gehend akzeptierten Schnittmenge, mit hohem Tempo radikal änderten. Die Menschen verachtenden Verbrechen der Nazi-Diktatur waren nicht aufgearbeitet, die mörderischen Exzesse der Deutschen Wehrmacht wurden geleugnet, der 'Mief' der Adenauerzeit hatte sich noch nicht verflüchtigt und es setzte trotzdem in Deutschland ein bis in die heutige Zeit andauernder ungeheurer Wertewandel ein. Ein für viele jüngere Menschen auch durch die Rock-’n’-Roll-Hymne „Sex and Drugs and Rock and Roll“ - erst 1977 gesungen von Ian Dury, der mit dem heutigen Rock-Klassiker darlegen wollte, dass es im Leben eines Menschen mehr gibt, als diese drei Themen - beschriebener Lebensstil. Erfolgreiche Spitzensportler sehen sich mit diesem Lebensstil konfrontiert. Schon damals.

Basketball war auch schon in den 60er Jahren Total People’s Business, ein ständiger Wettbewerb um die Besten. Das in vielen Spielzeiten der höchsten deutschen Spielklasse mit außerordentlich großem Erfolg spielende Meisterteam des VfL Osnabrück, mit seinen 'Stars' Klaus Weinand, Wilfried 'Wiwi' Böttger (†), Ingbert 'Koppi' Koppermann, Rassem Yahya und Helmut Uhlig unter den zahlreichen Nationalspielern des VfL, gehörte neben dem damaligen Rekordmeister USC Heidelberg mit zum Beispiel Hannes Neumann, Volker Heindel, Jürgen Langhoff, Hans 'Lecie' Leciejewski, Jürgen 'Jo' Loibl und Klaus 'Pollo' Urmitzer, der Alemannia aus Aachen mit Hans Grüttner, Machmut Kulein, Peter Bader, John Loridon, Hans Brydniak, Gene Moss und Klaus Schulz, dem MTV Gießen mit Klaus 'Dschang' Jungnickel, Dietfried 'Didi' Kienast, Wolfgang Dort, Bernd Röder und Holger Geschwindner, dem heutigen Rekordmeister TuS 04 Leverkusen, damals mit Norbert Thimm, Dieter Kuprella, Jochen Pollex, Largo Wandel und Dan Puscasu sowie dem FC Bayern aus München mit Jörg 'Gigs' Krüger zu den erfolgreichen Top-Teams, welche das Spiel unter den hohen Körben in der Bundesrepublik Deutschland der 60er Jahre geprägt haben.

Helmut Uhlig, bis zu seinem Wechsel zum USC München langjährig Kapitän des VfL Osnabrück, der seit Dezember 1963 seinen Lebensmittelpunkt in der Bundesrepublik Deutschland hat, wurde im Januar 1969 von deutschen Sportjournalisten zum ersten 'Basketballer des Jahres' gewählt.

Verantwortliche Bundestrainer der A-Nationalmannschaft des DBB waren in dieser Dekade Theodor Vychodil, Branimir Volfer, Yakovos Bilek (†), Kurt Siebenhaar (†) und Dr. Miroslav Kriz, alles anerkannte Trainer und Basketballpersönlichkeiten mit einer guten fachlichen Expertise. Jeder mit einem ganz speziellen Erfahrungshintergrund als Basketballer.

In zehn Spielzeiten, von 1960/61 bis 1969/70, hat es, genau wie heute in der BBL oder zum Beispiel auch in der NBA, im Laufe der Jahre einen Kreis von mehreren hundert Erstligaspielern im DBB gegeben. Diese erstklassigen Basketballer sind zu Beginn einer jeden neuen Spielzeit jeweils gut vorbereitet, mit großem Elan und neuen Zielen sowie daraus abgeleiteten Erwartungen angetreten - stets um zu siegen. Für mehr als neunzig Prozent der Ligaspieler blieb dann aber die Teilnahme an einem der 'großen DBB Finals', in irgendeiner Spielzeit, ein Traum - falls er denn geträumt wurde.

Vierzehn Mal wurde in den 60er Jahren insgesamt um eine Deutsche Basketball-Meisterschaft oder auch um den Pokal des DBB gespielt. Dabei gelang es in diesen zehn Jahren sechs Erstligavereinen, aus fünf DBB-Landesverbänden, sich in eine der beiden oder in beide Siegerlisten eintragen zu lassen. Drei Basketballvereine konnten neben einer oder mehrerer Meisterschaften den DBB-Pokal gewinnen. Ebenfalls drei Erstligavereine nahmen den Meisterschild des DBB öfter als ein Mal mit nachhause. Eine Mannschaft verfügte über die ganz besonderen basketballerischen Fähigkeiten sowie die erforderliche Coolness, zwei Finals, dabei beide Male wenige Sekunden vor Spielende noch mit einem Punkt im Rückstand, durch einen gelungenen, auf ewig finalen Korbwurf mit jeweils einem einzigen Punkt für sich zu entscheiden. Ein echtes Double, Meisterschaft und Pokal am Ende einer Spielzeit, schaffte eine einzige Mannschaft. Vier Deutsche Basketball-Meister der 60er Jahre waren dabei in der Lage, den gewonnenen Meistertitel am Ende der Folgespielzeit erfolgreich zu verteidigen. Nur ein Spitzenteam des deutschen Basketballs erwies sich als so pokaltauglich, dass es ihm öfter gelang, am Ende einer Pokalrunde in ein Endspiel einzuziehen. Sehr überraschend zog eine einzige Außenseitermannschaft in ein Pokalfinale ein und gewann den DBB-Pokal, ohne in dieser Dekade in irgendeinem der dreizehn weiteren Endspiele dabei gewesen zu sein. Sieben 'Big Finals', fünfzig Prozent der in den 60er Jahren gespielten Meisterschafts- und Pokalendspiele, das ist die Rekordmarke der Teilnahme, die von einem Team erreicht wurde.

Ein A-Nationalspieler schaffte es in den 60er Jahren tatsächlich, mit drei verschiedenen Basketballvereinen, in drei Städten, stets war Gelb dabei eine seiner Trikotfarben, den Meisterschild des DBB nach einem Endspielsieg in den Händen zu halten. Seine offiziellen Gratulanten waren die in dieser Dekade amtierenden DBB-Präsidenten Gerhard Nacke-Erich (†) und sein Nachfolger, ab 1964 Hans-Joachim Höfig (†). Dem Olympia- und zweimaligen FIBA-Europameisterschaftsteilnehmer war es in den zehn Spielzeiten der 60er Jahre möglich, die meisten 'Big-Finals' zu spielen.

Besonders erstaunlich ist weiter, dass es in dieser Zeit nur insgesamt neun Erstligaspielern – ein 'exklusiver Club' von Routiniers, ein ganz besonderes Ensemble mit herausragenden Solisten, jeder ein außergewöhnlicher Athlet mit besonderen basketballtechnischen Fähigkeiten und langjähriger Spielpraxis, auch auf internationalem Basketballparkett; alles Spieler, die bereit waren bis ans Limit zu gehen; fünf waren Frontcourt-Spieler, aber keiner länger als zwei Meter; bis auf einen Spieler sind sie Jahrgang 1945 oder älter; der älteste von ihnen mit achtunddreißig Länderspielen für Syrien; sechs von ihnen spielten für den DBB eine oder zwei FIBA-Europameisterschaften oder Europameisterschafts-Qualifikationen; einer dieser Spieler war 1963 in Breslau an dem bedeutendsten Erfolg der Nationalmannschaft des DBV (Deutscher Basketball-Verband der ehemaligen DDR) bei der 13. FIBA-Europameisterschaft beteiligt; in der Spielzeit 1971/72 waren noch fünf dieser neun Top-Bundesligaspieler am Ball aktiv, vier von ihnen gehörten dann 1972 in München zum Olympiateam des DBB, einer als Assistant Coach, er war ab Beginn der 70er Jahren ebenso wie ein zweiter Spieler des '9er-Clubs' als DBB-Bundestrainer in der Verantwortung; in einem intensiven und konzentrierten Training bildete ein weiterer Spieler in den 90er Jahren einen jugendlichen Sportler zu einem Basketballer aus, der sich seit 1998 zu einem der leistungsstärksten und wirkungsvollsten Professional in der NBA entwickelte; ein Spieler verstarb Ende der 70er Jahre nach einer schweren, nicht heilbaren Erkrankung; als engagierte Maxi-Basketballer bei den Ü60-Bundesbestenspielen des DBB oder Teilnehmer an internationalen FIMBA-Meisterschaften sind die acht Nationalspieler dann nicht gesichtet worden, es hat in den 60er Jahren wohl allseits gut gereicht – gelang, in mindestens einem halben Dutzend der 'großen Finals', also mindestens sechs Mal, auf dem Endspielparkett des DBB dabei gewesen zu sein.

Noch leben die meisten jeweils beteiligten Spieler und Zeitzeugen aller vierzehn gespielten 'großen DBB Finals' der 60er Jahre. Sie erlebten dabei Geschichten, in denen das Unmögliche wahr wurde. Die damaligen Akteure auf dem Endspielparkett sind in der Lage, über ihre persönlich erlebten Abenteuer in den Endspielen und auf dem jeweilig langen, steinigen Weg dorthin, zu informieren sowie hierzu Fragen zu beantworten. Einer von ihnen ist Egon Homm, der Interviewpartner des Autors, damals wie heute mit Abstand der jüngste Basketballer in diesem 'exklusiven 9er-Club' der legendären 60er Jahre des deutschen Basketballsports.




- Das Interview wird demnächst hier eingestellt! -



mehr zum Basketball-Bundesligateam des VfL Osnabrück

veröffentlicht von Markus Padtberg


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