Anlsslich des bevorstehenden "Osterfests" prsentierten Aktivisten der Tierrechtsinitiative Maqi in Kassel den Passanten zwei Leichen ihrer Opfer. Die beiden Hhner stammten aus einer Aufzuchtanlage, in der die Hennen nach dem Schlpfen etwa fnf Monate eingesperrt werden. Wenn sie dann anfangen Eier zu legen, werden sie zu Eierproduktionsanlagen transportiert.
Wie an Weihnachten steigt auch an Ostern der Eikonsum in Lndern mit christlicher Hegemonie deutlich an. Doch diese Eier werden keineswegs, wie die religise Tradition vorgibt, vom Osterhasen gebracht (oder in Australien, das kaninchenfeindlich ist, da diese dort von Jgern als potentielle Beute ausgesetzten Neozoen zu Nahrungskonkurrenten der Menschen wurden, seit den 1970ern auch vom Bilby, auf deutsch Kaninchennasenbeutler, einem kaninchenhnlichen Beuteltier mit langezogener Nase und langem Schwanz, das knguruartig auf den Hinterbeinen hoppelt und inzwischen als Schokoladenosterbilby erhltlich ist). "Fr jedes Osterei leidet daher eine Henne mehr als einen Tag - unabhngig von der Art der Gefangenhaltung", so Jonas Fischer von Maqi. "Und nach einem Jahr der Gefangenschaft wird sie umgebracht." So wie ein mnnliches Kken fr jede Henne, da nur jedes zweite weiblich ist und somit Eier legt, sobald es geschlechtsreif wird. "Daran ndern auch aktuelle Bestrebungen nichts, die mnnlichen Kken zu msten und erst nach ein paar Tagen, wenn sie zum 'Verzehr' geeignet sind, zu ermorden."
Wer Eier oder auch andere Tierprodukte, ob Wolle, Milch, Leichen, Daunen, Bienenhonig, gelatinegeklrten Saft, Schellack usw. konsumiert, ist also ein Unveganer und somit Mrder. Das gilt ebenso fr Vegetarier. Und so auch fr all diejenigen, die sich aktuell als Veganer ausgeben, weil sie aus Gesundheitsgrnden oder um abzunehmen eine speziell eingeschrnkte Ernhrungsform praktizieren. Sie sind allenfalls (Pseudo-)Vegankstler und somit - im Gegensatz zu wirklichen Veganern nichts als eine Art restriktive Vegetarier, denn niemand ist aus Gesundheitsgrnden vegan (wer das von sich behauptet, lgt: nicht alles, was unvegan ist, ist fr die Konsumenten ungesund, wer beispielsweise Seidenkrawatten, gelatinegeklrten Essig oder rinderfetthaltige Zahncreme konsumiert, ist nicht vegan, wer vegan ist und es folglich nicht konsumiert, tut das nicht aus Gesundheitsgrnden).
Unveganer, also auch solche Vegankstler, sind Mrder: wer Margarine mit Molke oder Vitamin D aus Wollfett, gelatine-, ei- oder blutalbumingeklrten Wein konsumiert, ermordet dafr Tiere (gleich, ob er ihnen selbst die Kehle aufschlitzt oder einen Auftragsmrder dafr verdingt), ebenso wie jemand, der ein Auto mit "Vollederausstattung", mit Leichenhaut bespannten Sitzen, kauft.
Vegankstler sind Vegetarier sind Mrder. Wichtiger als Schokoladenhasen durch Schokoladenkaninchennasenbeutler zu ersetzen ist es also, Alternativen fr Vogeleier und andere Tierprodukte zu verwenden und damit das Morden zu beenden.
"Der Artikel 'Vegetarier sind Mrder'", berichtet Fischer so auch von der Auslegektion, "war auch diesmal immer wieder ein produktiver Denk- und Diskussionsauslser."
[3199 Anschlge. Fotos stehen kostenfrei zur Verfgung. Diese Pressemitteilung finden Sie mit weiterfhrenden Links und Bildern online unter http://maqi.de/presse/auslegeaktiomostern2014.html . Bei redaktioneller Verwendung Hinweis/Belegexemplar erbeten.]
Maqi fr Tierrechte, gegen Speziesismus setzt sich fr eine Verwirklichung der Tierrechte (so etwa das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit), die Abschaffung der Diskriminierung aufgrund der Zugehrigkeit zu einer Spezies (analog zu Antirassismus und Antisexismus) und die Etablierung einer veganen Gesellschaft ein.
Nhere Informationen und Bildmaterial bei Maqi fr Tierrechte, gegen Speziesismus, c/o Achim Ster, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. 06056 309788, mail@maqi.de, http://maqi.de. |