Das Kommunikation ohne die Sprache nicht funktioniert, wissen die drei Grnder der Plattform sprachhilfen.org aus eigener Erfahrung. Arne Petrich aus Jena, Grnder von Jenapolis, Robert Dobschtz aus Leipzig, Grnder der LIZ (Leipziger Internet Zeitung) haben tglich mit den Wirren der Sprache und Verstndigung durch ihre Nachrichtenportale zu tun. Bastian Ebert (Jena) als Techniker und Social Media Experte rundete die Ideen der beiden ab und schuf dafr die technischen Vorraussetzungen.
Mit der Plattform sprachhilfen.org mchten die drei im ersten Schritt Menschen, Projekte und Unternehmen vernetzen, die zum einen Sprachangebote anbieten knnen, ebenso wie Menschen, die Sprachangebote suchen. Jeder ist dabei eingeladen einfach mitzumachen. Wir konzentrieren uns dabei vor allem auf die Kommunikation und die Technik im Rahmen der Umsetzung und Qualifizierung der Angebote auf der Plattform. Wir sind aber auch bereits mit Partnern im Gesprch, das Angebot von Anfang an so qualitativ wie mglich zu entwickeln., so Arne Petrich.
Gerade die Flchtlingsdebatte hat uns aufgefordert, hier in diesem Bereich aktiv zu werden., so Robert Dobschtz. Die Verstndigung ber Sprachbarrieren hinweg ist dabei nur der Einstieg, oft fehlen da einfach Menschen, die kurzfristig helfen, erste Wege aufzeigen, ein Teil des Willkommens sind. Langfristig jedoch geht es auch um erste Schritte von aufgenommenen Flchtlingen in den Arbeitsmarkt. Immer wieder hren wir von Industrie- und Handelskammern, es wrden Arbeitskrfte gesucht, whrend gleichzeitig die Chance, welche die Asylsuchenden darstellen, zu oft bersehen wird.
Bastian Ebert mchte mit dem Angebot eine einfache technische Lsung anbieten, die Hilfe beim Dolmetschen bieten soll. Aufgefordert zum Mitmachen sind natrlich vor allem auch die vielen Organisationen, die zum einen den Bedarf an Sprachmittlern haben, aber auch die Menschen oder Institutionen, die diese Dienstleistungen anbieten. Sucht eine Hilfsorganisation beispielsweise schnell einen bersetzer fr Arabisch, soll sie den Zeitraum und die Bedingungen in die Suchmaske eingeben und einen geeigneten Kandidaten finden knnen., so Bastian Ebert.
Das Projekt wurde ehrenamtlich und ohne Geschftsidee gestartet. Jedoch zeichnen sich bereits nach den ersten Gesprchen und Anfragen ab, dass der Aufwand der Pflege der Plattform sehr schnell zur richtigen Arbeit werden kann. Deshalb berlegen die drei bereits jetzt, wie man aus dem Angebot ein finanziell gesttztes Angebot fr alle Beteiligten entwickeln kann. Hilfe ist dabei gerne willkommen! |